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RADON: Die Gas-Gefahr

Radon (genauer Nuklid Radon-222) ist ein natürlich im Erdreich ubiquitär und in der Luft vorkommendes radioaktives Gas. Radon ist nicht-brennbar, geruch- und farblos. Geologische Quelle dieses radioaktiven Edelgases ist das in der Erdkruste überall enthaltene Radium-Metall. Dieses Metall entsteht durch radioaktiven Zerfall in Uran-Gesteinen („Uran-238“). Daraus entsteht gasförmiges Radon.

Metapher - Radon dringt aus Erdspaltennach oben

Erdschichten

Quelle: fotolia

INFOBOX:

Seit vielen Jahren warnen Fachleute, Radonexperten, Baubiologen und Ärzte immer wieder vor der Belastung bzw. Gesundheitsgefährdung durch zu hohe Radonkonzentrationen in Gebäuden. Der Grund ist eine Studie der EU-Kommission aus 2005, dass europaweit rund 9% der Lungenkrebs-Todesfälle durch erhöhte Radon-Aktivitätskonzentrationen in Aufenthalts- und Wohnräumen verursacht werden. Damit ist das natürliche radioaktive Edelgas „RADON“ nach dem inhalierten Tabakrauch der zweitgrößte Risikofaktor für Lungenkrebs. In Deutschland gilt dies besonders dort, wo die natürliche Radon-Konzentration in der Bodenluft aufgrund der geologischen Gegebenheiten ohnehin bereits erhöht ist: So in vielen Mittelgebirgsregionen der Bundesländer Sachsen, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg. Abhängig von der Bauart und Bauausführung eines Gebäudes und dem verwendetem Baumaterial sind Gesundheitsrisiken durch Radongas aber auch in anderen Gegenden und Gebieten nicht ausgeschlossen, da Radon ubiquitär im Erdreich vorkommt.